Tattoo : Basiswissen
2.03.2019

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Tattoo: Basiswissen 2019

Die Zukunft der Tätowierung!

Professionalität durch Wissenschaft

Bereits zum 4. Mal wird sich am 2. März 2019 eine handverlesene Auswahl der besten Fachleute aus dem Bereich Tattoo in Bochum treffen. Die vorherigen Tagungen wurden von allen Teilnehmern (Tattoo, Medizin, Wissenschaft) mehr als positiv bewertet. Alle Redner und Teilnehmer haben direkt nach der Veranstaltung angekündigt, auch bei der nächsten Tagung wieder dabei zu sein. Die Synergieeffekte, die sich zwischen der Tattoo-Community, der Medizin, Psychologie und den beteiligten Firmen entwickelten, waren maßgeblich für viele Fortschritte und das Ausräumen von Missverständnissen in diesem Bereich.  Gerade neuaufgetretene Reibungspunkte wie die Tattooentfernung mit Lasern müssen erneut diskutiert werden. Auch und vielleicht gerade deshalb können alle Berufsgruppen voneinander lernen – dies ist besonders wichtig und notwendig. Eine Verweigerung der Kooperation schadet letztlich nur denjenigen die Rat suchen.  Eine neue „Wortlosigkeit“ wird von einigen oft mit kommerziellen Interessen begründet. Die bisherigen Tagungen haben schon einiges bewegt, 2019 soll in die gleiche Richtung gehen und noch einen Schritt weiter. Die Veranstaltung Tattoo: Basiswissen wird versuchen, den neuesten Stand in der Wissenschaft, aus der Szene, aber auch die politische Entwicklung zu beleuchten.

Qualität durch Spezialisierung

Dieses Motto der Bochumer Hautklinik gilt auch für diese Tagung. Nur derjenige, der professionell in diesem Bereich unterwegs ist, sich laufend fortbildet, sein Wissen und den Horizont erweitert, kann bestmögliche Ergebnisse abliefern. Dabei gilt es natürlich Grenzen zu überwinden und Ressentiments beiseite zu lassen. Die Annäherung der Tattoo-Community und der Medizin, gestützt durch die Basiswissenschaft, soll und muss weiter betrieben werden. Um eine solche wissenschaftliche Tagung zu entwickeln und voranzutreiben, ist ein hohes Maß an ehrenamtlichem Einsatz bei allen Beteiligten notwendig. Hierfür sei bereits heute allen Sprechern und Beteiligten gedankt.

Niemand weiß alles

In der Medizin werden schon seit vielen Jahren Leitlinien interdisziplinär erarbeitet. Etwas Ähnliches muss auch für Tattoos-Bereich erarbeitet werden. Dabei kann der Arzt vom Tätowierer und der Tätowierer vom Arzt lernen. Der Lasertherapeut vom Tätowierer und dieser wiederum vom Wissenschaftler, der sich theoretisch mit den entsprechenden Dingen beschäftigt usw.. Die Hersteller von Farben müssen sowohl die Gesundheit der Patienten, hier sind die Immunologen gefragt, im Auge behalten, wie aber auch die Brillanz des späteren Ergebnisses. Nicht ganz zuletzt wird es aber auch Menschen geben, die möglicherweise ihr Tattoo verändern wollen, d.h. eine spätere Veränderbarkeit, z.B. durch eine Laserentfernung ist von hoher Relevanz. Das von- und miteinander Lernen, das wir bereits in früheren Jahren in den Fokus gestellt haben, wird auch in 2019 eines unserer wichtigsten Dinge sein und bleiben.

Bringt Zeit mit

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass wir aufgrund der umfangreichen Diskussionen eher länger im Programm waren als kürzer. Wir haben regelmäßig durch die umfangreichen Diskussionen und durch den fruchtbaren Austausch, zwei Stunden länger gebraucht als geplant. Wir bitten daher sehr darum, diesmal etwas Zeit „nach hinten“ mit einzuplanen, damit wir Diskussionen, die überaus sinnvoll sind, nicht abbrechen müssen.

Die aktuelle politische Situation

Die aktuelle politische Situation ist durch die neue Verordnung des Bundesministeriums Umwelt (BMU) brisant. Aus welchen Gründen auch immer, hat sich die Strahlenschutzdiskussion auf die Tattooentfernung konzentriert, obwohl es um weit mehr als das ging. Die Dermatologen haben seit vielen Jahrzehnten gefordert, das Laser ausschließlich durch sie selber bedient werden sollten. Eine Situation, wie sie in Dänemark realisiert worden ist. Unter Beteiligung von zwei Dermatologen ist die Bundesregierung im Rahmen der Strahlenschutzkommission beraten worden, da es seit vielen Jahren ein Gesetz gibt (NisG), das die Bundesregierung zwingt (besser gezwungen hat!), genaue Vorschriften zu Lasern und Blitzlampen zu erlassen. Der Vorschlag, den die Wissenschaftler unter Beteiligung der Dermatologie nach mehrjähriger Arbeit  an das Bundesministerium Umwelt gerichtet haben, findet sich auf der Internetseite der Strahlenschutzkommission www.ssk.de. Im Frühsommer des Jahres, genau während der Zeit der Fußballweltmeisterschaft, erschien dann ein Entwurf auf der Internetseite des BMU, der die beteiligten Wissenschaftler überrascht hat. Ganz offensichtlich ist hier, unter Beteiligung der Interessenverbände, ein Papier entstanden, welches nicht mehr dem entsprach, was dem wissenschaftlichen Rat entsprach. Die meisten wissenschaftlichen Verbände, dies gilt für die dermatologischen, die Industrieverbände im Bereich der Laser-Industrie, aber auch weitgehend die Tattoo-Branche, hat die Beteiligung an den Anhörungen zu dem entsprechenden Verordnungsentwurf „verschlafen“. Innerhalb von kürzester Zeit mussten Statements für eine Anhörung im Bundesministerium Umwelt verfasst werden, die mehr oder minder gut waren. Am Ende waren es mehrere Dutzend Eingaben von verschiedensten Verbänden. Diese findet man auf den Seiten des BMU. Das, was dann endgültig durch die Bundesregierung, genauer dem Bundeskabinett und dem Bundesrat, verabschiedet wurde, entsprach in keinster Weise mehr dem, was von der Strahlenschutzkommission erarbeitet wurde, sondern eher politischen Entscheidungen, die von vielen in dem Bereich Tätigen, nicht verstanden wurde. Diese Entwicklung darf nun aber nicht dazu führen, dass der wissenschaftliche Austausch unterbrochen wird. Die Vermengung von Politik und Wissenschaft ist eine Katastrophe. Sie ginge zu Lasten der Patienten, Ratsuchenden und aller Beteiligten. Die Verweigerung an einem wissenschaftlichen Austausch wird immer demjenigen „auf die Füße fallen“, der diesen Austausch verweigert.

Kommen

Wir können daher nur dringend bitten, die interdisziplinäre Diskussion in Gang zu halten und in der Tradition der bereits stattgefundenen vier Tagungen weiter miteinander zu sprechen. Der Austausch neuer wissenschaftlicher Ergebnisse und die Weitergabe in verständlicher Weise, ist weiterhin das wichtigste Ansinnen der Tattoo-Tagung. Die Tattoo-Tagung ist darüber hinaus vom Preis-Leistungs-Verhältnis sicherlich ein ganz anderes Kaliber, als so manch andere Veranstaltung. Insgesamt stehen 220 Plätze zur Verfügung. In den vergangenen Jahren war die Veranstaltung regelmäßig ausgebucht, so dass dringend empfohlen wird, sich möglichst früh hierzu anzumelden.

Unabhängig

Die Veranstaltung ist unabhängig vom Industrie-Sponsoring. Wissenschaftlich wird die Tagung von der Universitäts-Hautklinik Bochum getragen. Die Organisation selber, liegt in der Hand einer externen Firma (Logi-Vent GmbH) . Weder die Laserhersteller noch Hersteller von Tattoo-Farben oder anderen Dingen, haben Einfluss auf die Programmgestaltung. Es sind Redner aus verschiedensten Bereichen der Wissenschaft rund um das Tattoo angefragt worden. Diese sind, wie bereits oben erwähnt, handverlesen. Die Veranstaltung wird in ihrer Unabhängigkeit darüber hinaus durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe geprüft werden. Die entsprechende Bepunktung und Prüfung wird bei der Kammer beantragt werden.

Das Programm

Das Programm für den 2. März 2019 wird voraussichtlich Ende des Jahres endgültig stehen. Bis dahin wird das Programm laufend ergänzt. Das Programm findet sich dann sowohl auf dieser Internetseite als auch auf der entsprechenden Seite „Cosmedica“ bei Facebook.

Allgemeine Informationen

Teilnahmeberechtigt ist jeder, der professionell im Bereich rund um das Tattoo arbeitet. Sei es ein Tätowierer, Arzt oder Wissenschaftler. Wir rechnen damit, dass die Veranstaltung frühzeitig ausgebucht sein wird. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig anzumelden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Referenten und Referentinnen erhalten kostenfreien Eintritt, wenn sie sich zuvor schriftlich anmelden.

Hotelbuchungen

Wir empfehlen die Buchung folgender Hotels Renaissance Hotel Bochum ourtyard Bochum Stadtpark H+ Hotel Bochum Diese befinden sich rund um das Hörsaalzentrum des St. Josef-Hospitals Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum Gudrunstr. 56 44791 Bochum Zugang zum Hörsaalzentrum über den Stadionring Direkt gegenüber dem Zugang befindet sich ein großes Parkhaus, dessen Nutzung empfohlen wird. Das Hörsaalzentrum befindet sich ca. 5 Autominuten weg vom Bochumer Hauptbahnhof. Die Kosten liegen bei ca. 8,50 € mit dem Taxi.

20 Jahre Laserzentrum des Landes NRW

Am 18. Dezember vor 20 Jahren wurde das Laserzentrum Nordrhein-Westfalen durch Frau Birgit Fischer, damalige Landesministerin für Gesundheit (SPD), in Bochum eröffnet. Während dieser Veranstaltung wurde Herr Prof. Altmeyer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der erste Laser wurde in der Bochumer Hautklinik 1987 angeschafft. Es handelte sich damals um einen Argon-Laser, der zur Behandlung von Gefäßveränderungen, insbesondere von Feuermalen, eingesetzt wurde. Dieses schrankgroße Gerät war damals auf Station 13, der heutigen Dermatologie II im Haupthaus des St. Josef-Hospitals aufgebaut. Es gab wöchentlich zwei Laser-Sprechstunden. Dieses Gerät war mehrere Jahre im Einsatz und wurde in den Folgejahren durch CO2-Laser und ähnliche Geräte vervollständigt. In den folgenden Jahren wurden es dann aber so viele Patienten, dass eine vergrößerte Ausstattung stattfinden musste. Durch Kooperation mit der Kinderklinik wurden immer mehr Kinder mit einem Gefäßmal, damals war der Laser die einzige Möglichkeit ein solches Feuermal (Gefäßveränderung) zu behandeln, zugewiesen. Kinder und Babys konnten aber nur unter Vollnarkose behandelt werden, so dass spezielle Einrichtungen notwendig waren. Gleichzeitig gab es damals schon ein Zentrum für sexuelle Gesundheit, aus dem später das Zentrum „Walk in“ geworden ist. Hier wurden viele Transsexuelle behandelt, die nach dem Transsexuellengesetz das Recht haben und hatten, eine Enthaarungstherapie zu bekommen. In Zusammenarbeit mit der im Elisabeth-Hospital ansässigen Gynäkologie wurden Patientinnen mit einer Mehrbehaarung, aufgrund einer Hormonstörung, behandelt. Das Bochumer Klinikum wurde von dem Wissenschaftsministerium immer „stiefmütterlich“ behandelt. Es wurde daher ein Antrag bei der Landesregierung, hier im Gesundheitsministerium, eingereicht, ein Zentrum für Lasermedizin des Landes Nordrhein-Westfalen, einzurichten. Als Grundausstattung wurden vier Laser, Hyperthermieeinrichtungen als auch die Einrichtungen von drei Eingriffsräumen beantragt. Die damals vom Landesministerium gewährte Förderung, erlaubte die Anschaffung mehrerer Laser, die die Grundlage für das spätere sich entwickelnde Laserzentrum wurde. Die Bedingung der Landesregierung war dabei, dass dieses Laserzentrum sich selber tragen müsste und für die Sonderindikationen zur Verfügung stehen muss. Am 18. Dezember vor 20 Jahren erfolgte dann die Schlüsselübergabe nach erfolgter Einrichtung, Einweisung und Inbetriebnahme der entsprechenden Gerätschaften. Hierzu ist Frau Birgit Fischer seinerzeit mit einem Hubschrauber auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals gelandet, was auch eine historische Einmaligkeit darstellt. Während der Eröffnungszeremonie erhielt Herr Prof. Altmeyer für seine Leistung im Bereich der Hautkrebstherapie und –prophylaxe das Bundesverdienstkreuz und Dr. Hoffmann wurde zum Leiter des Laserzentrums Nordrhein-Westfalen ernannt, nachdem er die letzten 10 Jahre ebenfalls für die entsprechenden Laser-Technologien zuständig war. In den Folgejahren wuchs das Laserzentrum immer weiter. Es wurden weitere Geräte angeschafft. Zurzeit sind über 30 verschiedene Geräte im Laserzentrum des Landes Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Hierzu gehören allermodernste Geräte, die mit Laser-Technologie Fett entfernen, Geräte die Haare entfernen und auch Gefäßmale behandeln können, aber auch allermodernste Technologie zur Tattoo-Entfernung. Gerade die Geräte rund um die Fettentfernung als auch zur Tattoo-Entfernung, haben immer besonderes Interesse der Öffentlichkeit erfahren, da diese zum Teil nur im entsprechenden Laser-Zentrum vorhanden waren oder aber die Kombination der entsprechenden Gerätschaften, nämlich alle denkbaren Technologien auf einen Punkt konzentriert waren. Dies hat den entsprechenden Therapeuten und Wissenschaftlern immer die Gelegenheit gegeben, für den jeweiligen Ratsuchenden/Patienten immer das beste Gerät auszusuchen. Die Geräte haben zum Teil natürlich auch Nebenwirkungen, so dass die klinische Rundumversorgung mit Ansprechpartnern rund um die Uhr (24/7) ein wichtiges Argument für viele Patienten war, auch von weiter her anzureichen, um das Laserzentrum zu nutzen. Das Laserzentrum steht nach wie vor unter der Leitung des leitenden Arztes Dr. Hoffmann, als Oberarzt für das Laserzentrum ist Herr Dr. Soemantri verantwortlich. Gleichsam wird ein Assistenzarzt im Laserzentrum hauptamtlich beschäftigt. Täglich werden im Laserzentrum ca. 30 bis 50 Patienten behandelt. Es wird großen Wert darauf gelegt, dass die Wissenschaftlichkeit gepflegt wird. Aus dem Laserzentrum heraus werden pro Jahr ca. 30 Kongresse mit Rednern geschickt. Gleichsam arbeitet das Laserzentrum nicht kommerziell, d.h. im Gegensatz zur klassischen Schönheitsklinik sind die Preise für „Otto Normalverbraucher“ verfügbar. Ein erheblicher Teil der zurzeit in Laienhand befindlichen Gerätschaften wird durch die neue Medizinprodukte-Verordnung der Europäischen Union, die ebenfalls in zwei Jahren „scharf“ geschaltet wird, verboten werden. Die Geräte, die nur eine kosmetische Zulassung nach der CE haben, werden nicht mehr zulässig sein. Es ist notwendig, eine medizinische Zulassung für die Gerätschaften, auch im Bereich des kosmetischen Einsatzes, zu haben. Damit werden viele Billigimporte aus Fernost illegal werden. Diese dürfen ebenfalls in den Übergangsfristen noch benutzt werden. Es wird daher den Ratsuchenden dringend empfohlen, sich vor einer Behandlung darüber zu erkundigen, ob das Gerät eine medizinische Zulassung das heist eine medizinische CE hat. Mehr noch es wird empfohlen auch darauf zu achten das die Geräte auch ein Zulassung der amerikanischen Behörden der FDA haben. Hat eine Gerät beide Zulassungen ist dies ein wichtiges Merkmal für die Qualität der eingesetzten Technologie. Im Laserzentrum des Landes NRW ist dies der Fall.

Das zeichnet COSMEDICA Spezial aus:

  • Fokussierung auf Fachvorträge ausgewählter Referentinnen und Referenten
  • Neue und interessante Themen – unabhängig von Industriesponsoren
  • Wissenschaftlich und neutral
  • Themenspezifische Fortbildungsreihe auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau

Unsere Referenten

Dr. Klaus Hofmann

Katholisches Klinikum Bochum

Prof. Dr. Erich Kasten

Lübeck-Travemünde

  • 2007-2011 Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck
  • 2011-2013 Abt. für Medizinische Psychologie und Soziologie an der Georg-August-Universität in Göttingen
  • April 2013 Vertretungsprofessur “Neuropsychologie/Biologische Psychologie” an der MSH in Hamburg
  • seit Sommer 2013: Berufung Professur “Neuropsychologie + Forschungsmethodik” an der MSH, University of Applied Science, Hamburg

Den ganzen Lebenslauf und Informationen zu seiner Arbeit finden Sie hier: http://erich-kasten.de/lebenslauf/

Prof. Dr. Jens Malte Baron, D.A.L.M.

  • Aktuelle Position: Kommissarischer Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik RWTH Aachen
  • Leiter des interdisziplinären Laserzentrums und Sprecher des Coprehensive Allergy Centers der Uniklinik RWTH Aachen
  • Professur für Dermatologie und Allergologie der RWTH Aachen und Dozent im Weiterbildungsstudiengang für ästhetische Lasermedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • Auszeichnung u.a. Innovationspreis der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL) 2015 und Oscar Gans Förderpreis der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) 2003
  • Forschungsaktivität: >150 Publikationen (Summarischer Impactfaktor >500; >1800 kumulative Zitationen)

 

Corinna Brungs

Seit 01/2018 Promotion im Arbeitskreis von Prof. Dr. Karst, Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Verwendete Methoden: Massenspektrometrische und spektroskopische Oberflächentechniken und Chromatographie  (LA-ICP-MS, MALDI-MS, μ-XRF, HPLC-MS)

Seit 01/2018 Approbation als Apothekerin

  • Praktisches Jahr (Pharmazeut im Praktikum): 2. Halbjahr im Arbeitskreis von Prof. Dr. Karst, Institut für Anorganische und Analytische Chemie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Praktisches Jahr (Pharmazeut im Praktikum): 1. Halbjahr in der Erpho-Apotheke in Münster

Andy Engel

Andy Engel, heute bekannt als einer der weltbesten Tätowierer für Fotorealismus, wurde 1972 im 180 Seelendorf Tiefenstockheim in Bayern, Deutschland geboren. Durch die Arbeit seines Vaters (ein Schlosser- und Schmiedemeister) und die damit verbundenen Werte wie handwerkliches Geschick und kreatives Engagement beeinflusst, hat  Andy diese Qualitäten als Garant für seinen kreativen Erfolg zu Herzen genommen.

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Im zarten Alter von 17 war er Schlagzeuger und Gründungsmitglied seiner ersten Coverband “PARADIZE”. Er hatte Aufritte  in Deutschland, Österreich und der Schweiz und spielte im Schnitt 100-120 Events pro Jahr mit bis zu 8000 Besuchern je Auftritt. Obwohl er gleichzeitig seine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur absolvierte, wußte er schon damals, dass sein weiterer Lebensweg von seiner künstlerischen Hingabe  geprägt sein wird. Wie das Schicksal es so wollte, erzählte 1994 ein Freund und Musikerkollege Andy – damals 22 – von einem Tattooseminar für Anfänger dass er absolvierte. Danach zeigte er Andy die ersten Schritte Farbe unter die Haut zu bringen und gleichzeitig steril und sauber zu arbeiten. Wie auch in Hinblick auf seine Musik, war nun der Perfektionist in ihm geweckt…er wollte nicht einfach nur tätowieren…er wollte einer der bekannten Tätowierer werden und auch mal eins seiner Bilder in einem Tattoo Magazin abgedruckt sehen. Andy eröffnete 1995 Andy`s Tattoo und Piercing Studio in Kitzingen. Es hat nicht allzu lange gedauert, bis sich Andy Engels Leidenschaft für fotorealistische Tattoos heraus kristallisierte. Die Kundennachfrage stieg stark an und so entschloss er sich 2004 sein ganzes Herzblut dem Tätowieren zu widmen – er beendete seine Musiklaufbahn.

Schon 1999 war es Andy möglich, durch die Qualität seiner Tattooarbeiten Kontakte innerhalb der weltweiten Tattooszene zu knüpfen. Erfahrungen wurden während den ersten Conventions ausgetauscht, Techniken und Tricks geteilt und so wurde Andy “Teil der reisenden Tätowiererfamilie”. Durch seine Liebe zu Tattoos, harte Arbeit und zahlreichen Besuchen auf nationalen und internationalen Tattoo Conventions und somit durch stetiges Lernen, hatte Andy die Möglichkeit sehr viel Erfahrung zu sammeln.

Auf der internationalen Tattoo Convention in London im Jahr 2007 lernte Andy dann den Portrait und Realistic Experten Bob Tyrrell kennen, mit dem er nicht nur Erfahrungen auf höchstem Niveau austauschen konnte, sondern auch schnell einen sehr guten Freund und Musiker gefunden hatte. Andy wurde durch ihn an seine Liebe Musik zu machen erinnert und hat in den letzten Jahren angefangen, mit Bob und anderen Tattoo Kollegen, in einer “Tattoo Band” auf verschiedenen Tattoo Events weltweit zu spielen.

Er bekam  Anerkennung für seine Arbeit nicht nur von namhaften Kollegen aus der ganzen Welt, sondern wurde auch von mittlerweile 23 Fachzeitschriften auf der ganzen Welt als einer der besten Experten für fotorealistische Portrait-Tattoos bezeichnet.
Selbst Magazine wie der „FOCUS“, die Zeitschrift „BRIGITTE“ oder das „IN STYLE“ in Österreich berichtete über Andy Engel.
Das Andy Engel nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit sehr gefragt ist, zeichnet sich schon dadurch ab, dass er regelmäßig im Ausland, z.B. Las Vegas, Los Angeles, Florida, Barcelona, London, Mailand, Australien, China, Indien, Brasilien, Schweiz, Österreich, usw. von den besten und bekanntesten Tattoostudios  und Tattoo Conventions gebucht wird!

Infolge dessen erkannte eine große Bandbreite der Medien die Kunst von Andy Engel und honorierten seine Arbeit  seit 2008 mit regelmäßigen Berichterstattungen auf verschiedenen Fernsehsendern Mitteleuropas wie DMAX, RTL, RTL2, Kabel1, VOX, SAT1 und Pro7. Im Übrigen schrieb er als erster Tätowierer die ersten professionellen Blogs zum Thema „Tattootechniken“ für den Sender DMAX.
Auch die Macher der erfolgreichen Sendung „5gegenJauch“ des beliebten und bekannten Showmasters Günther Jauch erkannte und schätzten Andy als „den Experten“ zum Thema fotorealistische 3D Tattoos und holten ihn im Jahr 2014 als Spezialisten dazu in die Sendung.
Im Mai 2015 war Andy bei der Fernsehshow „The Big Surprise“ zu sehn, bei der er auch seine Schauspielerischen Talente zu Schau stellte.

Ebenfalls 2008 begann Andy Engel sich als erster Tätowierer mit dem Thema medizinische „BrustWarzenreKonstruktion“, kurz „Med. BWK“ genannt, auseinander zu setzen. Wenn man fotorealistische Portraits tätowieren kann, müsste man Frauen die nach Brustkrebs daran leiden keine Brustwarze mehr zu haben, ja auch helfen können indem man sie fotorealistisch in 3D Optik nachbildet…..Gesagt-getan! Nachdem die Missionsärztliche Klinik in Würzburg davon erfuhr, hatte die Klinik angeboten, sich als Kooperationspartner mit ihm zusammen diesem Thema anzunehmen. Im Laufe der Zeit erfuhren auch andere Kliniken und Universitäten, wie z.B. das Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt, von den hervoragenden Ergebnissen und schicken seitdem regelmäßig ihre Patientinnen zu ihm um ihren Patientinnen gerade bei diesem sehr wichtigem „Tattoo“ helfen zu können, sich endlich wieder ganz zu fühlen!

Randy Engelhard

Internationaler Realistic Tätowierer und Cover Up Spezialist

Dr. Mark Benecke

Köln

Deutschlands einziger öffentlich bestellter Sachverständiger für biologische Spuren. Er arbeitet international als Kriminalbiologe und schreibt für Tätowier-Magazine. Seine Tattoo-Interviews wurden in die Sammlung des Grassi-Museums für Völkerkunde aufgenommen.

Dr. Steffen Schubert

Cirriculum vitae

  • 2002 – 2010 Studium der Biologie an der Universität Göttingen, Diplomarbeit & anschließende Anstellung am Institut für Mikrobiologie und Genetik
  • 2010 – 2016 Promotion & Postdoc, DNA- Reparaturforschung, Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen
  • 2015 – heute Epidemiologische Kontaktallergieforschung, Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), An- Institut der Georg-August Universität Göttingen

Mitgliedschaften in Fachgesellschaften
European Society of Tattoo and Pigment Research (ESTP)
European Society of Contact Dermatitis (ESCD)
Deutsche Kontaktallergie- Gruppe (DKG)
Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD)

Weitere Referenten folgen in Kürze!!! Die interdisziplinäre Kommunikation zwischen allen Beteiligten auf dieser Ebene, ist nach wie vor beispiellos.